Sowohl die Zwischenprüfungen als auch die Abschlussprüfungen werden landesweit einheitlich durchgeführt.

Zur Zwischenprüfung:

Neu ist ab 2011, dass auch die Zwischenprüfung ausschließlich aus Multiple Choice Fragen besteht.

Prüfungsbereiche:

  • Arbeits- und Praxishygiene
  • Schutz vor Infektionskrankheiten
  • Verwaltungsarbeiten
  • Datenschutz- und Datensicherheit
  • Untersuchungen und Behandlungen vorbereiten

Zur Abschlussprüfung:

Die Prüfungsergebnisse der Schriftlichen Prüfung werden in % errechnet und mit der Einladung zur Praktischen Prüfung mitgeteilt.

  • Behandlungsassistenz, Gewichtung 40 %
  • Betriebsorganisation, Gewichtung 40 %
  • Wirtschafts- und Sozialkunde, Gewichtung 20 %.

Bestehensreglung:

  • in mindestens zwei der drei Prüfungsbereiche mindestens ausreichende Leistungen (50 %)
  • insgesamt mindestens ausreichende Leisutngen (50 %)
  • in keinem Prüfungsbereich ungenügende Leistungen (ansonsten ist die Prüfung nicht bestanden).

Die Gesamtbewertung der schriftlichen Prüfung erfolgt in %, ohne Notenangabe. Sie macht die Hälfte der Prüfungsnote im MFA-Brief aus, wird aber nicht mit der Praktischen Prüfung zusammengerechnet.

Praktische Prüfung:

Es werden die Arbeitsplätze Anmeldung, Labor oder Prävention, Erste Hilfe und Assistenz geprüft. Das Fachgespräch wird jeweils im Anschluss an den Arbeitsplatz durchgeführt.

Die Gesamtbewertung der Praktischen Prüfung erfolgt ebenfalls in %.

Mündliche Ergänzungsprüfung

Hat eine Auszubildende die schriftliche Prüfung nicht bestanden, hat sie die Chance auf eine mündliche Ergänzungsprüfung. Die Gewichtung für das Gesamtergebnis lautet: 2 : 1 (schriftliche Prüfung zu mündliche Prüfung).