Zimmer
Torten/Schloss von Sigulda

Unsere Schülerin Katharina P. absolviert an unserer Schule eine Ausbildung zur Bürokauffrau. In ihrem 1. Ausbidungsjahr ergreift sie nun die Chance auch international Berufserfahrung zu sammeln. Sie bewarb sich auf ein Leonardo da Vinci Stipendium und hatte Erfolg! Deshalb weilt sie zur Zeit nicht in Oldenburg, sondern ist für 8 Wochen in Sigulda bzw. Riga in Lettland. Was sie bisher erleben durfte schildert ihr folgender Webbericht:

Anreise

Die Anreise nach Lettland war lang und anstrengend aber größtenteils nach Plan (Hamburg-Frankfurt, Frankfurt–Riga).
Am 22.04.2012 bin ich nach Hamburg um 14:30 losgefahren, um den Flug nach Frankfurt am Main zu erwischen, dort angekommen war ich schon nervös und ein bisschen angespannt, weil ich nicht genau wusste, was mich erwartet. Eine halbe Stunde bevor mein Flug los gehen sollte, wurden wir in Kenntnis gesetzt, dass der Flug sich wegen einem Gewitter um eine halbe Stunde verspäten wird, das hat mich noch nervöser gemacht, weil ich normalerweise in Frankfurt nur eine Stunde Zeit hatte um zu dem anderen Gate zu kommen.
Glücklicherweise habe ich es rechtzeitig geschafft. Als ich in Riga angekommen bin, wurde ich abgeholt wie abgesprochen und habe dann die erste Nacht in Riga verbracht. Wohin ich in 2 Wochen zurückkehren würde. Am nächsten Tag musste ich in die ca.50 km entfernte Stadt Sigulda aufbrechen.
Die Fahrt dorthin hat ca. 1:15 St. gedauert, wobei ich mich sehr gewundert habe, weil ich für die Fahrt nur ca. 2,10 Euro (1,5 Lat) bezahlen musste.

Unterkunft

Dort angekommen wurde ich von meiner Lehrerin abgeholt, die mir erklärt hat, dass ich nicht wie davor geplant in einer WG wohnen werde, sondern bei ihr zu Hause, weil die WG Bewohner sich spontan vor meiner Anreise entschieden haben, dass sie doch keinen dritten Mitbewohner haben wollen. Das war mir auch recht, denn Frau M. und ihr Mann sind sehr nett. Das Zimmer, das sie mir zur Verfügung gestellt haben ca. 14 Quadratmeter groß, bescheiden beinhaltet aber alles, was man braucht.

Sprachunterricht

Am nächsten Tag fingen wir mit dem Lettisch Sprachunterricht an, da Frau M. eine Lehrerin an dem Gymnasium in Sigulda ist, fand der Unterricht in der Schule statt. Weil ich meinen Aufenthalt in Lettland allein antrat, hatte ich auch Einzelunterricht. Frau M. hat im Voraus ein Buch dafür besorgt, womit wir gearbeitet haben. Pro Tag hatte ich je nachdem wie der Stoff war, 2-4 Stunden Unterricht.

Freizeit

In meiner Freizeit habe ich die Landschaft erkundet, Sigulda ist eine sehr schöne kleine Stadt, ich war oft im Park spazieren habe die lettische Supermärkte besucht, was hier sehr interessant ist in jedem Supermarkt egal wie klein er ist, gibt es immer viele Torten zur Auswahl die sehr schön geschmückt sind und auch sehr gut schmecken, wie es sich herausgestellt hat, so wie man es aus Deutschland nicht kennt.

Mir wurden 3 Schlösser gezeigt, einmal das alte und das neue Schloss von Sigulda, wo nun der Bürgermeister seinen Sitz hat. Das Schloss von Cesis mit einem sehr schönen Park drum herum und als letztes der Schloss von Turaida, der sich im meist besuchtem Museum in Lettland befindet.

Allgemein kann man sagen, die ersten 2 Wochen in Lettland waren sehr angenehm. Ich konnte mich langsam an die lettische Kultur, die Menschen und an die Sprache herantasten, bevor es in Riga mit dem Praktikum losgeht.

Fazit

Die letzten Wochen im Ausslandspraktikum sind die besten.
Ich habe mich hier nun ganz gut eingewöhnt, kenne mich hier ein bisschen aus, habe neue Freunde gefunden und mich an das neue Land gewöhnt.
Im meinen Praktikum kann ich nun mehr Aufgaben, auch mit höherem Schwierigkeitsgrad erledigen und kann mich auch besser mit meiner Anleiterin verstehen da man schon gelernt hat mit einander umzugehen obwohl es ab und zu noch sprachliche Barieren gibt.
In der Freizeit konnte ich auch mehr unternehmen, weil ich neue Menschen kennen gelernt habe, mit denen ich mich treffen konnte und die mir auch was erklären und zeigen konnten.
Mit denen habe ich das Lettische Nachtleben kennen gelernt mein Geburtstag gefeiert, Jurmala besucht, in der Stadt gebummelt und noch viele andere Sachen unternommen.
An die Wohnsituation gewöhnt man sich auch schnell, obwohl es fuer mich nicht immer einfach war und ich mich nicht hier nicht richtig zu hause fuehlen konnte. Aber auch das wurde zum Ende hin besser.
Im Allgemeinen bin wirklich froh, dass ich das gemacht habe, ich habe viele Erfahrungen gemacht die sonst nie gemacht hätte.
Ich habe viele Menschen kennen gelernt die ich sonst nie kennen gelernt hätte und ein neues Land und und dessen Kultur gesehen wie ich es nicht sehen könnte wenn ich her kommen würde um Urlaub zu machen.
Also alle die es sich überlegen, so etwas zu machen würde ich dazu raten.