Erster Aktionstag „nachhaltig handeln“
19.Mai 2018 19:35  



Nachhaltigkeit bedeutet, dass wir an die Zukunft denken, bei allem was wir tun. Das bedeutet zum Beispiel, nur so viele Bäume zu fällen, wie auch nachgepflanzt werden. Was kann ich in meinem Alltag tun, um nachhaltig zu handeln?

Auf meinem Rundgang durch die Pausenhalle bekomme ich einen Eindruck, was Nachhaltigkeit konkret bedeutet. Ich kostete Bio-Kuchen und Waffeln, testete Fair-Trade-Tee aus Vietnam und probierte eine Bio-Bratwurst vom Grill. Außerdem habe ich einen Schoko-Riegel mit Fairtrade-Siegel für meine Kinder gekauft und an einem Gummibären-Vergleichstest teilgenommen. Auch regionale Produkte tragen zur Nachhaltigkeit bei. Das konnte ich am Beispiel von Joghurt gut nachvollziehen. Es gab aber noch mehr Ideen für unseren ersten Aktionstag „nachhaltig handeln“: zum Beispiel Kerzen in Altglasbehältern, einen Verschenkmarkt, ein Upcycling von Hängeregisterboxen, nachhaltig hergestellte Taschen aus Plastiktüten und Geldbörsen aus leeren Tetrapacks, und sogar Kunst aus Müll - viele prima Ideen.

Die Website „Slaveryfootprint“ zeigte nach ein paar einfachen Fragen zu meinem Lebensstil, dass auch ich mit meinen Kaufgewohnheiten zur Ausbeutung vieler Menschen beitrage -das war schon eine sehr erschreckende Erkenntnis. Gute Nachrichten gab es von einem anderen Stand: Für 500 Kunststoffdeckel kann eine Impfung gegen Kinderlähmung finanziert werden. Eine weitere Klasse sammelte unter dem Motto "Mädchen stark machen" alte Kugelschreiber, um über den Verkauf und das Recycling den Unterricht für Flüchtlinge im Libanon zu ermöglichen. Das Ökumenisches Zentrum Oldenburg e. V. rundete das Angebot mit einem Informationsstand zum Thema „Nachhaltigkeit – was bist Du bereit zu tun?“ ab.

Ich finde, der erste Aktionstag zum Thema "nachhaltig handeln" hat sein Ziel erreicht: Nachhaltigkeit wurde erlebbar.

Marcus Schlichting

Bilder vom Rundgang gibt es hier







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