Besuch aus Israel von Frau Ben Haim in der IK2C und IK3C
26.November 2018 10:47  
Von: JK



IK3C - Mitte vorne Frau Anni Ben Haim - links Herr Neidhardt

Am 6. und 7.11. hat Frau Ben Haim, eine engagierte Politikerin im Bereich Menschenrechte und Frauenrecht aus der Partnerregion Mateh Asher der Stadt Oldenburg, den Politikunterricht besucht. Die Besuche fanden im Rahmen des Erinnerungsgangs der Stadt Oldenburg statt.

Frau Ben Haim wurde begleitet von Herrn Neidhardt, Begründer und langjähriger Vorsitzender der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft Oldenburg.

Die Auszubildenden hatten Gelegenheit Fragen über das Leben in Israel zu stellen.

Hier ein paar Gedanken der Auszubildenden nach den sehr intensiven Gesprächen:

 

Was hat Sie persönlich am meisten beeindruckt?

•Dass Frau B.H. so engagiert in der Politik ist und dass sie uns so offen von ihren Lebensumständen erzählt hat.

 

•Dass Frau B.H. trotz der kritischen Situation in und um Israel in ihrem Land leben bleibt und versucht dort eine „bessere Welt“ zu schaffen.

 

•Am meisten hat uns beeindruckt, wie indifferent das Bild ist, welches wir von Israel haben. In den Medien werden überwiegend negative Aspekte des Landes aufgegriffen, doch die positive Seite, wie der Unterstützung kranker Palästinenser, wird uns selten gezeigt.

 

•Die gesamte Bevölkerung schaut immer zum Himmel, da die Gefahr von Raketenangriffen sehr hoch ist. Alle Häuser haben Bunker

 

•Mich persönlich hat ihre offene Art beeindruckt. Außerdem bin ich fasziniert, dass Frau B.H. in ihrem Land trotz der schwierigen Situation wohnen bleibt.

 

•Wie selbstverständlich Krieg im Leben in Israel ist. Es ist völlig normal das alle Menschen zum Militär gehe.

 

Was nehmen Sie persönlich aus dem Gespräch mit?

 

•Das Gespräch hat unser Image gegenüber Israel verbessert und uns daran erinnert, Berichterstattungen bzw. Informationen zu hinterfragen.

 

•Das viele Denkweisen der Menschen gegenüber dem Land falsch sind. Es ist ein hilfsbereites Land mit offenen Menschen ...

 

•Dass es wirklich wichtig ist, sich für seine Rechte einzusetzen. Man sollte immer froh sein, dass man selber keinen Krieg erleben musste.

 

•Ich nehme mit, dass man nicht nur auf die öffentlichen Medien vertrauen kann, da oft vieles Verschwiegen bleibt. Man sollte sich immer selbst ein Bild machen.

 

•Immer eine positive Sicht auf Dinge behalten und seine Ziele verfolgen und für diese einzustehen...







<- Zurück zu: Aktuelles